Ein wesentlicher Bestandteil der Modernisierung ist die vollständige Neugestaltung der Instrumentierungssysteme mit IO-Link-Netzwerktechnologie, einem modernen Kommunikationsstandard, der in brasilianischen Wasserkraftwerken bislang nur selten zum Einsatz kommt.
„Der innovative Ansatz des Projekts liegt vor allem in der Instrumentierung. Die neue Lösung verändert grundlegend, wie wir damit in unserem Netzwerk arbeiten, und eröffnet neue Möglichkeiten für die Automatisierung von Wasserkraftwerken“, so André Xaia, Projektleiter bei Omexom in Brasilien.
Im Rahmen der Modernisierung werden mehr als 1.300 neue Instrumente – darunter Messumformer für Druck, Temperatur, Durchfluss und Position – in ein einheitliches, intelligentes Netzwerk integriert. Mit IO-Link-Mastern, Ventilen, Entlüftungen und Kondensatableitern verbessert das System die Datengenauigkeit, Diagnosemöglichkeiten und Gesamtleistung erheblich und schafft damit neue Voraussetzungen für die Instrumentierung von Wasserkraftwerken.
Darüber hinaus wird das elektrische System mit 57 freistehenden Schaltschränken und mehr als 150 neuen Steuerungs- und Instrumentierungsschränken modernisiert. Damit werden die Voraussetzungen für eine weitergehende Automatisierung und Digitalisierung geschaffen.