Fortum unterstützt die Planung und Umsetzung des Netzanschlusses für das Projekt und hat Omexom in Finnland mit der Generalplanung der 400-kV-Übertragungsanbindung beauftragt. Omexom war bereits an der Vorplanung beteiligt. Die Verbindung ist insgesamt rund 11,5 Kilometer lang und gliedert sich in drei Abschnitte: rund 1,5 Kilometer Freileitung, etwa 7,5 Kilometer Erdkabel und rund 2,5 Kilometer Seekabel bis in den Hafen. Im Rahmen einer umfassenden Vorplanung wurden unter Berücksichtigung der Flächennutzung und von Umweltaspekten mögliche Trassenführungen, technische Lösungen und Umsetzungsmethoden erarbeitet. Sie bilden die Grundlage für eine technisch und wirtschaftlich tragfähige Planung.
Die Generalplanung soll 2027 abgeschlossen werden, die E-Fuel-Anlage voraussichtlich 2031 den Betrieb aufnehmen. Mit dem Projekt entsteht die Grundlage der Strominfrastruktur für einen der innovativsten Industriestandorte Finnlands. Die Übertragungskapazität von 500 MW ermöglicht die Elektrifizierung des Hafens Rauma in großem Maßstab und unterstützt das Projekt von Norsk e-Fuel während der gesamten Entwicklungs-, Bau- und Betriebsphase.
Das Projekt zeigt, wie komplexe Übertragungslösungen mit unterschiedlichen Trassenabschnitten die Energiewende auf industrieller Ebene ermöglichen können. Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Häfen und Industriegebieten in ganz Europa wächst der Bedarf an leistungsfähigen Netzanschlüssen. Projekte wie das in Rauma zeigen, wie die dafür notwendige Energieinfrastruktur geschaffen werden kann.
Erfahren Sie, wie Omexom in Finnland mit innovativen Infrastrukturprojekten die Energiewende im ganzen Land voranbringt. Mehr dazu auf https://www.omexom.fi/.