Um das Projekt schneller umzusetzen, setzte Omexom auf einen integrierten Ansatz, bei dem Planungs- und Ausführungsteams von Beginn an eng zusammenarbeiteten.
TenneT hatte zunächst das Planungsteam von Omexom beauftragt. Später wurde das Planungsteam in Den Bosch durch das Ausführungsteam aus Dordrecht ergänzt. So entstand eine enge Zusammenarbeit zwischen Planung und Bauausführung. Statt die Planung wie üblich an das Ausführungsteam zu übergeben, arbeiteten beide Teams während des gesamten Projektverlaufs Hand in Hand.
Im Rahmen des Projekts wurden bestehende Transformatorfelder modernisiert und die Schutztechnik in einem weiterhin betriebenen Umspannwerk angepasst. Bisherige kupferbasierte Kommunikationsverbindungen wurden durch Glasfaserverbindungen und moderne Schutzrelais ersetzt. Dadurch kann die 150-kV-Anlage zuverlässig mit der erweiterten 380-kV-Infrastruktur zusammenarbeiten.
Durch die frühzeitige Einbindung der Ausführungsteams erhielten das Planungsteam direkte Einblicke in die praktische Umsetzbarkeit, die Anordnung der Betriebsmittel, die Montagelogistik und die Anforderungen an die spätere Wartung. Der kontinuierliche Austausch ermöglichte schnellere Anpassungen an der Planung und verringerte das Risiko, dass während der Bauausführung Probleme auftreten.
Bas Biever, Projektleiter bei Omexom in den Niederlanden, erklärt: „Hätten wir das Projekt nach dem üblichen Verfahren abgewickelt, hätten wir viel Zeit verloren.“
Gemeinsame Planungstermine, kurze Kommunikationswege und frühzeitige Beschaffungsentscheidungen halfen den Teams außerdem, Risiken rechtzeitig zu erkennen und das Projekt effizient voranzubringen.