Présentation :
Um den steigenden Bedarf zu decken, reichen schrittweise Modernisierungen allein nicht aus. Zusätzlich müssen neue Kapazitäten an strategisch geeigneten Standorten geschaffen werden.
Hier setzt die neue Verteilstation in Sävar an, einer Gemeinde außerhalb von Umeå, in der die Bauarbeiten inzwischen weit fortgeschritten sind.
Ein Stromnetz, das mitwachsen muss
Omexom ist als Totalunternehmer für das Projekt verantwortlich. Auftraggeber ist Umeå Energi Elnät, INAB übernimmt das Projektmanagement. Mit den drei Spannungsebenen 130/40/10 kV wird sie zu einer der größeren Verteilstationen im Raum Umeå.
Die neue Verteilstation nimmt Gestalt an
Die Arbeiten begannen mit umfangreichen Erdarbeiten und sind im vergangenen Jahr planmäßig vorangeschritten. Inzwischen ist die Stahlkonstruktion vollständig errichtet und das Projekt in die Installationsphase übergegangen. Damit verlagert sich der Schwerpunkt von den Bauarbeiten auf die technischen Installationen.
Die Installation der Mittelspannungs- und Leittechnik befindet sich in der Endphase. Auch die Montage der 130-kV- und 40-kV-Schaltanlagen steht kurz vor dem Abschluss und soll bis Ende des Frühjahrs abgeschlossen sein. Drei neue Leistungstransformatoren werden im April geliefert und anschließend im nächsten Projektabschnitt in die Anlage integriert.
Die Inbetriebnahme der Verteilstation ist planmäßig für Herbst 2026 vorgesehen.
Kapazität, Stabilität und Nachhaltigkeit
Die technische Umsetzung ist nur ein Teil des Projekts. Nachhaltigkeit spielte von Beginn an eine wichtige Rolle. Für die Erdarbeiten kam ein elektrischer Bagger zum Einsatz, um die Emissionen auf der Baustelle zu reduzieren. Zudem wurde klimaverbesserter Beton verwendet, um den CO₂-Fußabdruck der Bauarbeiten zu verringern. Maßnahmen zur Förderung der biologischen Vielfalt wurden von Anfang an in die Gestaltung des Standorts einbezogen.
Nach der Inbetriebnahme wird die neue Verteilstation die Kapazität und Stabilität des regionalen Stromnetzes erhöhen und damit eine Grundlage für die weitere Elektrifizierung und das Wachstum der Region schaffen.
Ein Infrastrukturmodell für die Energiewende
Die Verteilstation in Sävar ist mehr als ein lokales Infrastrukturprojekt. Sie ist ein konkretes Beispiel dafür, wie die Energiewende in der Praxis aussieht: intelligente, widerstandsfähige Verteilnetzinfrastruktur, mit der saubere Energie in großem Maßstab genutzt werden kann.
Das Projekt zeigt, dass sich mit einer soliden Planung und einem konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit eine Infrastruktur schaffen lässt, die auch langfristig den Anforderungen gerecht wird.
Für Umeå ist die neue Station eine wichtige Investition in die zukünftige Energieversorgung der Stadt. Zugleich zeigt das Projekt, wie die Energiewende Schritt für Schritt umgesetzt wird – mit jeder Verteilstation, jedem Transformator und jeder Kommune.


