„Dank unserer Erfahrung im Management komplexer Projekte, bei der Kostenkontrolle und der frühzeitigen Erkennung von Risiken konnten wir diese Herausforderung erfolgreich meistern und bei unserer ersten Zusammenarbeit das Vertrauen von SOLVEO gewinnen. Unsere Teams können stolz auf dieses Projekt sein. Für uns ist es eine wichtige Referenz, die zeigt, dass wir auch anspruchsvolle Vorhaben erfolgreich umsetzen können.“
Présentation :
Ehemalige Kiesgruben gewinnen als Standorte für schwimmende Photovoltaikanlagen zunehmend an Bedeutung. Sie bieten die Möglichkeit, Solarstrom auf Wasserflächen zu erzeugen, ohne dafür landwirtschaftlich genutzte Flächen oder andere Freiflächen in Anspruch zu nehmen. Da die Solarmodule direkt auf dem Wasser schwimmen, profitieren sie von einem natürlichen Kühleffekt, der ihre Effizienz im Vergleich zu Anlagen an Land verbessern kann.
Ein Beispiel dafür ist das inzwischen vollständig in Betrieb genommene Hybrid-Solarkraftwerk Saint-Élix-le-Château im Südwesten Frankreichs. Mit seiner Fertigstellung wurde ein bedeutendes Projekt für erneuerbare Energien erfolgreich abgeschlossen. Omexom realisierte die Anlage, die schwimmende und fest installierte Photovoltaiktechnik kombiniert, um das Potenzial eines ehemaligen Kiesabbaugeländes bestmöglich zu nutzen.
Für den Projektentwickler Solveo Energies ist Saint-Élix-le-Château das erste Hybridkraftwerk, das schwimmende Photovoltaik mit einer Freiflächenanlage verbindet. Das Kraftwerk umfasst eine schwimmende Photovoltaikanlage mit 10 MWp Leistung auf dem ehemaligen Kiessee sowie eine Freiflächenanlage mit weiteren 5 MWp. Durch die Kombination beider Technologien lässt sich das Gelände effizient nutzen, während landwirtschaftliche Flächen und Naturräume geschont werden. Zugleich trägt das Projekt zu den Zielen der Region beim Ausbau grüner Energie bei. Insgesamt wurden 23.952 Solarmodule auf einer Fläche von 64.700 Quadratmetern installiert. Sie bilden eine leistungsfähige Anlage, die über Jahrzehnte hinweg erneuerbaren Strom erzeugen kann.
Die Arbeiten an der schwimmenden Photovoltaikanlage erforderten aufgrund der Bedingungen auf dem Wasser besondere Sorgfalt. Insgesamt mussten 2.500 schwimmende Plattformelemente installiert, spezielle Verankerungssysteme eingebaut und die technischen Komponenten integriert werden. Sämtliche Arbeiten – vom Tiefbau über die Elektroinstallation bis hin zu Prüfungen und Inbetriebnahme – wurden sorgfältig aufeinander abgestimmt und ausgeführt. In der Bauphase arbeiteten zahlreiche Teams von Omexom und beteiligten Partnerunternehmen eng zusammen.
Zum technischen Leistungsumfang gehörten die Installation von 38 Wechselrichtern, 998 Modulsträngen, 144 Unterkonstruktionen für die Freiflächenanlage sowie die Verlegung von mehr als 8.300 Metern Wechselstromkabeln. Die Freiflächenanlage umfasst 6.384 Solarmodule, 10 Wechselrichter und 266 Modulstränge. Die schwimmende Photovoltaikanlage besteht aus 17.568 Modulen, 28 Wechselrichtern und 732 Modulsträngen. Zusammen bilden beide Anlagenteile ein robustes und effizientes Solarkraftwerk.
Das Kraftwerk Saint-Élix-le-Château soll jährlich rund 18.325 MWh Strom erzeugen. Das entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 4.462 Haushalten. Darüber hinaus soll die Anlage jährlich rund 4.604 Tonnen CO₂-Emissionen vermeiden und damit einen Beitrag zu den Zielen der französischen Energiewende leisten.
Mit Projekten wie diesem unterstützt Omexom den Ausbau der Infrastruktur für erneuerbare Energien und trägt dazu bei, die Energiewende voranzubringen.


